Fitness: Die Mischung macht's

Nach meinen Erfahrungen leisten Kettlebells einen sehr guten Beitrag zur allgemeinen körperlichen Fitness. Dies gilt insbesondere für die funktionelle Muskelkraft als auch Kondition und Ausdauer. Nach einem Kettlebelltraining bin ich zwar immer ausgepowert, habe dabei aber das gute Gefühl: "Hey, war zwar wieder anstrengend, hat aber Spaß gemacht und dem Körper hat's gut getan." Glücklich erschöpft, sozusagen.

Dennoch konzentriere ich mich nicht ausschließlich auf Kettlebells. Sie bilden nur einen Bestandteil in meinem Fitnessprogramm. Daneben fahre ich meist mit dem Rad zur Arbeit, absolviere sonntags etwa 45 bis 60 Minuten Jogging, besuche einmal pro Woche die "Muckibude", nehme an einer Gymnastik- und Konditionierungsgruppe teil, gehe sporadisch auch mal Schwimmen oder praktiziere zwischendurch einige "Body-Weight-Exercises".

So tut jede sportliche Betätigung auf eine andere Art und Weise gut, beansprucht unterschiedliche Muskelpartien und trägt somit zur Gesamtfitness bei.

Deshalb an dieser Stelle mein Tipp:
Konzentriert euch möglichst nicht nur auf eine Sportart, sondern bringt Abwechslung in euer Fitnessprogramm. Seid dabei kreativ und spontan! Macht auch mal wieder Liegestützen oder krabbelt doch einfach im "Bear-Walk" auf allen Vieren durch die Wohnung oder über den Rasen - die Erheiterung eurer Familienmitglieder ist euch gewiss! Auf diese Weise könnt ihr ohne Sportgeräte, ohne Fitness-Studiogebühren und zeitlich unabhängig jederzeit etwas für eure Gesundheit tun.

Erholungsphasen nicht vergessen

Bei allem Spaß an Sport und Fitness solltet ihr nicht vergessen, ausreichende Erholungsphasen einzubauen. Diese Pausen braucht der Körper, nicht zuletzt um Muskeln aufzubauen sowie völliger Erschöpfung und "Übertraining" vorzubeugen.
Hört auf euren Körper: Legt nach intensivem Training einen Faulenzertag ein, dann geht es danach erholt und in alter Frische weiter. So zwei bis drei Erholungstage pro Woche sollten es durchaus sein. Und wenn euch selbst an diesen Tagen auch noch der Ehrgeiz packt: Dann hört ebenfalls auf euren Körper und macht, was euch gut tut. Vielleicht bietet an solchen Tagen etwas regeneratives Training wie Radfahren, leichtes Joggen oder was auch immer eine Alternative.

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